Einen Tag lang Gutes tun

von Judith Weidermann

„Serve the City“ half schon zum zweiten Mal, das Appartementhaus im Diakonischen Werk Karlsruhe zu verschönern

(jw) Bereits zum zweiten Mal war ein „Serve the City“-Team Ende November für einen Tag im Appartementhaus des Diakonischen Werks Karlsruhe im Einsatz: Nachdem die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer bei der letzten Aktionswoche bereits den Flur eines der beiden Wohn-Stockwerke sowie den Computerraum verschönert hatten, bekam diesmal eine der beiden Gemeinschaftsküchen einen neuen Anstrich – und der Einbau eines Fahrradstellplatzes wurde vorbereitet.     

Das Appartementhaus in der Rüppurrer Straße 58 ist eine Wohneinrichtung für ehemals obdachlose Menschen mit einer psychischen Erkrankung, – die auf dem normalen Wohnungsmarkt praktisch keine Chance haben, eine angemessene Unterkunft zu finden. Ein dreiköpfiges Team von Sozialarbeitern/-innen unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner beim Finden und Aufrechterhalten einer regulierenden Tagesstruktur und steht für Beratung und Gespräche sowie für praktische Unterstützung im Alltag – beispielsweise bei Behördengängen – bereit.

Insgesamt stehen im Appartementhaus 16 Ein-Zimmer-Appartments zur Verfügung, die aktuell von je acht Männern und Frauen bewohnt werden. „Für die Unterstützung durch Serve the City – jetzt sogar schon zum zweiten Mal – sind wir ganz besonders dankbar“, freut sich Ulrike Frey vom Betreuerteam. „Denn das Hausmeisterpersonal ist mit seinem regulären Tagesgeschäft mehr als ausgelastet – und eine Firma zu beauftragen, würde vermutlich unser Budget sprengen.“   

„Serve the City“ in Karlsruhe wird von Studierenden organisiert und setzt vor allem auf Niederschwelligkeit: Über ein Ehrenamtsportal kann sich Jede/-r melden, der sich – ganz individuell seinen Begabungen entsprechend – engagieren möchte: Unterstützt werden soziale Einrichtungen; die Einsätze dauern maximal wenige Tage und ziehen für die Helfenden keine Folgeverpflichtungen nach sich.  

Foto (jw): Gute Stimmung im Appartementhaus: Ulrike Frey und David Ostern (jeweils ganz außen) und das Helfer-Team von "Serve the City"

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