Helfen, wo Hilfe gebraucht wird

von Judith Weidermann

INIT unterstützt das Evangelische Jugendwerk Karlsruhe und Engineers Without Borders – KIT e.V.

Am 6. Dezember übergab Andreas Mörder, Geschäftsführer der INIT GmbH, die traditionelle INIT-„Weihnachtsspende“ – in diesem Jahr jeweils eine Summe von 5.000 EUR an Stefanie Hügin (Evang. Jugendwerk Karlsruhe) und Melanie Ring (Leiterin des Café DIA) sowie an Camille Lüdecke, Johannes Klein und Marek Fritz von Engineers Without Borders – KIT e.V. (EWB).

Nachhilfestunden für Kinder aus sozial schwachen Familien
Das Café DIA gehört zum Projekt Karlsruher Vesperkirche, getragen vom Diakonischen Werk Karlsruhe und der Johannis-Paulus-Gemeinde. Das Evang. Jugendwerk bietet verschiedene Dienstleistungen wie Freizeitangebote, Schulung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und Ehrenamtlichen in der Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden an und vertritt deren Interessen. „Rund 20 Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien nutzen regelmäßig unser Nachhilfeangebot für drei Euro pro Stunde“, erklärt Stefanie Hügin. Der Bedarf sei allerdings deutlich höher. Die „Nachhilfelehrer“ sind meist Studierende oder auch Männer und Frauen im Ruhestand, die sich hierbei für ein kleines Entgelt – oder auch ehrenamtlich engagieren.

Künftig soll das niederschwellige Nachhilfeangebot der Jugendwerks in Kooperation mit dem Café DIA ergänzt werden: Dort wird derzeit ganzjährig ein Treffpunkt am Vormittag angeboten, in Zukunft sollen speziell Kinder Jugendliche auch am Nachmittag die Möglichkeit haben, zusammenzukommen und Nachhilfestunden zu erhalten. „Kinder aus einkommensschwachen Familien können sich Nachhilfe nicht selbstverständlich leisten“, betont Andreas Mörder. Die INIT-Spende trage damit zur Chancengleichheit bei, was INIT ein besonderes Anliegen ist.

Der zweite Spendenempfänger, das EWB-Projekt Gramodaya in Indien der Hochschulgruppe Engineers Without Borders – Karlsruhe Institute of Technology e.V. hat zum Ziel, die Lebenssituation der Menschen im Dorf Hudisahi zu verbessern, die Dorfgemeinschaft zu stärken und einen schonungsvolleren Umgang mit natürlichen Ressourcen zu erreichen. Durch den Bau eines Gemeindehauses mit Photovoltaikanlage verfügen die Dorfbewohner über einen Versammlungs- und Lernraum, in dem Schüler dank Licht auch abends lernen können. Biogasanlagen ermöglichen umweltschonendes Kochen.

Die Weihnachtsspende hat bei INIT Tradition
Schon seit Jahren nimmt das Unternehmen die Adventszeit zum Anlass, wohltätige Projekte und Organisationen im Rahmen einer Weihnachtsspende besonders zu unterstützen. Die Entscheidung für ein internationales und ein regionales Projekt soll sowohl die internationale Ausrichtung des Unternehmens als auch die lokale Verbundenheit widerspiegeln.

Foto (jw): v.l. Marek Fritz, Johannes Klein, Camille Lüdecke, Andreas Mörder, Melanie Ring und Stefanie Hügin

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