"Schön war's!"

von Judith Weidermann

Das Diakonische Werk feierte Ende Juni ein großes „Dankeschön-Fest“ für und mit seinen Ehrenamtlichen

(jw) Der Krille-Saal war rappelvoll geworden: Fast 100 ehrenamtlich Mitarbeitende des Diakonischen Werks Karlsruhe waren der Einladung gefolgt, am Abend des 28. Juni das gemeinsame „Dankeschön-Fest“ - und damit auch ein Stückweit sich selbst zu feiern (Fotos: Magdalene Leytz / jw). Mit dem alle zwei Jahre stattfindenden Fest würdigt das Diakonische Werk das Engagement der fast 300 in seinen verschiedenen Arbeitsbereichen ehrenamtlich mitwirkenden Männer und Frauen.

Wolfgang Stoll

„Ohne diese große, bunte Vielfalt an Gaben wäre unsere Arbeit in dieser Form gar nicht möglich“, betonte Wolfgang Stoll, Direktor des Diakonischen Werks, die Bedeutung des Ehrenamts in der Wohlfahrtspflege.  Im Diakonischen Werk bieten sich besonders viele und vielgestaltige ehrenamtliche Einsatzfelder: vom Verkauf in den Secondhand-Läden über Besuchsdienste im Altenpflegeheim, Sprachunterricht für Geflüchtete und Freizeitgestaltung mit psychisch kranken Menschen bis hin zur Betreuung von Demenzpatienten oder der Begleitung Schwerkranker im Hospiz- oder Kinderhospizdienst. Dieses breite Spektrum, sowohl was die inhaltlichen als auch die zeitlichen Anforderungen des jeweiligen Ehrenamts angeht, der intensive Austausch mit den hauptamtlich Mitarbeitenden, die möglichst individuelle Gestaltung des eigenen Einsatzes – und nicht zuletzt die engen persönlichen Kontakte mit begleiteten Personen machen den ehrenamtlichen Einsatz im Diakonischen  Werk für viele Menschen attraktiv und tragen dazu bei, dass die Zahl der Engagierten seit Jahren stetig zunimmt.

Pfarrer Walter Boes ehrte die besonders langjährig Engagierten.

Dank für ganz besondere Treue
21 Frauen und Männer wurden im Rahmen des Festes mit silbernen und goldenen Ehren-Nadeln für besonders langjähriges Engagement ausgezeichnet: 20 zehnjährige und sogar ein 25-jähriges Jubiläum konnten gefeiert werden. Diakoniepfarrer Walter Boes, der die Ehrungen vornahm, dankte jeder/-m persönlich und nannte den ehrenamtlichen Einsatz einen „unermesslichen Schatz“ für die Diakonie und für die durch sie betreuten Menschen.  

Nach dem gemeinsamen Abendessen, welches bei den Wirtschaftsdiensten der Evangelischen Stadtmission bestellt worden war, sorgte der Karlsruher Schauspieler Harald Schwiers mit Mundart-Geschichten und -Gedichten für Unterhaltung, sodass das Fest in entsprechend heiterer Stimmung ausklang. „Schön war’s – Danke!“, waren Worte, die an diesem Abend sehr oft zu hören waren – sowohl auf haupt-, wie auch auf ehrenamtlicher Seite.

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