Über 300 Kinder machen Sommerwaldheim

von Judith Weidermann

„Unsere Welt“ im Hardtwald: Über 300 Kinder konnten am Sommerwaldheim des Diakonischen Werks teilnehmen – INIT spendete 8.000 Euro für das Freizeitangebot

(jw) Den ganzen Tag gemeinsam spielen, basteln, Sport machen und kreativ sein – in den ersten drei Wochen der Großen Ferien haben jeweils über 100 Kinder im Alter von 6  bis dreizehn Jahren begeistert das Sommerwaldheim des Diakonischen Werks Karlsruhe im Hardtwald besucht. Das diesjährige, interkulturell geprägte Motto, „Unsere Welt“, bei dem die Kinder neue Länder nach ihren Wünschen und Vorstellungen „erfinden“ und ausgestalten konnten, wurde in zahlreichen Workshops und Gruppenspielen aufgegriffen. Dank einer Spende der Karlsruher Firma INIT GmbH in Höhe von 8.000 Euro, die das Diakonische Werk bereits im vergangenen Dezember für die Waldheimfreizeit erhalten hatte, waren reichlich Bastelmaterialien und Textilfarbe angeschafft worden, sodass der Kreativität keine Grenzen gesetzt waren. „Auch die bereits in die Jahre gekommenen Spielbälle und Fußball-Tore sowie die Trinkbecher für die Kinder konnten wir dank der Spende erneuern“, berichten die Freizeit-Leiterinnen Jana Ferner und Petra Banjanin. „Wir konnten mit jeder Wochengruppe einen größeren Ausflug unternehmen – beispielsweise in die Junge Kunsthalle, in den Zoo und ins Naturkundemuseum. Und zusätzlich war es uns möglich, Naturerlebnis- und Survival-Workshops bei der benachbarten Waldpädagogik einzukaufen, die bei den Kindern supergut ankamen!“ Da sich in diesem Jahr besonders viele Kinder für die drei Waldheim-Wochen angemeldet hatten, sei die gespendete Summe ganz besonders willkommen gewesen.

Die Waldheim-Freizeiten des Diakonischen Werks Karlsruhe ermöglichen es Kindern, die aufgrund der Berufstätigkeit ihrer Eltern oder aus finanziellen Gründen nicht in den Urlaub fahren können, abwechslungsreiche und aktive Ferientage mit Gleichaltrigen zu verbringen. Sport, Geländespiele, Ausflüge, Kreativ- und Abenteuer-Workshops sowie freies Spielen in der Natur werden von gemeinsamen Mahlzeiten und kurzen Tagesandachten eingerahmt. Das Angebot richtet sich an alle Kinder, unabhängig von Herkunft, Religion oder sozialer Zugehörigkeit, und steht auch Kindern mit Behinderungen offen. Die Teilnahmegebühren sind bewusst niedrig gehalten, um vor allem sozial benachteiligte Familien zu entlasten. Als Betreuer/-innen engagieren sich überwiegend junge Erwachsene, die zuvor eine entsprechende Schulung und für ihre Arbeit ein Zertifikat im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit erhalten.

Fotos: jw

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