Trauer

 Ihre Ansprechpartnerin

Kaiserstraße 172, 76133 Karlsruhe

Elisabeth Deutscher, Telefon: 0721 831 849 25, deutscher@dw-karlsruhe.de

Hospiz in Karlsruhe

 

Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach dem Tod  eines nahestehenden Menschen. Wenn der Tod ins Leben gekommen ist, stellt das die Hinterbliebenen vor neue Herausforderungen. Innerlich und im Umfeld verändert sich vieles. Das verunsichert. Die hospizliche Trauerbegleitung weicht den Erfahrungen und Gefühlen nicht aus und macht sich mit den Trauernden auf ihre Suche nach einer neuen Sicherheit.

Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende beraten und begleiten fachlich kompetent Einzelne und Gruppen. Sie sind gut qualifiziert, reflektieren ihr Tun regelmäßig und bilden sich kontinuierlich weiter. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet.

Im unverbindlichen Erstgespräch wird das passende Angebot ermittelt. Durch die gute Vernetzung mit  anderen Trauerangeboten in Karlsruhe stehen viele Möglichkeiten zur Verfügung.

 

Tätigkeitsschwerpunkte

  • Umfassende Beratung und Vermittlung
  • Einzelbegleitung
  • Gruppenangebote, vor allem für Kinder, "verwaiste" Eltern, Männer und für Menschen, die um einen Elternteil trauern
  • Gewinnung und Vorbereitung von Ehrenamtlichen
  • Öffentlichkeitsarbeit


Das Angebot ist überwiegend kostenfrei und kann unabhängig von Weltanschauung, Religion und Nationalität in Anspruch genommen werden.

Für weitere Informationen besuchen Sie unsere Webseite Hospiz in Karlsruhe

Aktuell: Einladung zur Lichterzeremonie für Trauernde am 26. Januar 2018

Wenn Menschen trauern, weil ein nahestehender Mensch gestorben ist, kann das ist mit den unterschiedlichsten Stimmungen und Bedürfnissen verbunden sein. Dabei kann es hilfreich sein, das Licht, das dieser Mensch in das Leben gebracht hat, öffentlich zu entzünden und den vertrauten Namen dazu zu nennen. So ist bei Hospiz in Karlsruhe die Lichterzeremonie entstanden: Ein einfacher Ablauf in nicht konfessionell gebundener Weise, eingebettet in Musik und Texte eröffnet einen Raum, in dem öffentlich und doch geschützt der Verbundenheit, der Trauer und den vielen Gefühlen, die damit verbunden sind, Ausdruck gegeben werden kann.

2018 findet die Zeremonie zum zweiten Mal am Übergang in die hellere Zeit statt. Nicht nur die trüben Herbsttage bedürfen der Erinnerung, sondern und gerade der Übergang ins Neue Jahr braucht eine Perspektive.

So laden wir Sie im Namen aller Mitarbeitenden von Hospiz in Karlsruhe ein, am

Freitag, 26. Januar 2018 um 17 Uhr im Albert-Schweitzer-Saal, Reinhold-Frank-Str. 48a, 76133 Karlsruhe

miteinander zu gedenken. Nach der Zeremonie können wir bei Tee und Gebäck noch eine Weile zusammenbleiben und das Erlebte nachwirken lassen. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Spenden helfen uns und sind willkommen.

Rückblick auf unseren Fachtag "Grenzerfahrungen" am 7. Oktober 2017

(ed) Am Samstag, 7. Oktober 2017, hatte der Bundesverband Kinderhospiz e.V. in Zusammenarbeit mit Hospiz in Karlsruhe einen Fachtag über die Kinder- und Jugendtrauerbegleitung zum Thema „Grenz-Erfahrungen“ angeboten. 70 haupt- und ehrenamtlich Engagierte aus ganz Deutschland sich dazu im Sozialdiakonischen Zentrum der Johannis-Paulus-Gemeinde in der Südstadt Karlsruhe (Foto: Privat). In einem Vortrag von Detlef Bongartz sowie sechs Workshops mit namhaften Referenten arbeiteten sie gemeinsam an einer Weiterentwicklung des Themas. „Ich habe viele Impulse gewonnen, die mich in meiner täglichen Arbeit für und mit Kindern und Jugendlichen in Trauer bereichern“, resümierte eine Teilnehmerin. Im Rahmenprogramm der Fachtagung präsentierten sich außerdem Fachverbände wie der Arbeitskreis trauernde Eltern und Geschwister in Baden-Württemberg (ATEG-BW e.V.) oder die Reha-Klinik Tannheim sowie die Alphabuchhandlung Bruchsal mit einer Auswahl an aktueller einschlägiger Literatur.

Die Schirmherrschaft der Fachtagung hatte Bernd Gnann übernommen, Schauspieler und Entertainer, der nicht nur den Fachtag eröffnete, sondern diesem auch mit einer abendlichen Einladung der Teilnehmenden in sein Theaterstück "Himmel und Erde" im Theater K2 einen besonderen Rahmen schaffte.
„Wir haben ausschließlich positive Rückmeldungen bekommen; die Veranstaltung war also ein voller Erfolg. Wir freuen uns schon auf den nächsten Fachtag“, so Christine Ettwein-Friehs, Leiterin von Hospiz in Karlsruhe.

Die angebotenen Workshops im Überblick:

  • Wie Kinder und Jugendliche Grenzen nach einem Verlust wahrnehmen und akzeptieren lernen. Detlef Bongartz, Merlinos - Lehre und Begleitung der kindlichen Seele, Kaarst
  • Hilfe fern der Heimat. Trauma und Trauer in der interkulturellen Arbeit der Kinderhospizarbeit. Christine Bronner, Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM)
  • Rituale an der Grenze. Martina Görke-Sauer, punktuell, Wiesloch
  • Führung über die „Kinderwelten“. InfoCenter Hauptfriedhof Karlsruhe
  • Kleisterbilder – sinnliches Erfahren und Ausdrücken, wenn Worte an ihre Grenzen kommen.  Karin Wenz, Hospiz in Karlsruhe
  • Trauer und Trauma – Abgrenzung. Hanne Shah, ATEG-BW. e.V., Donzdorf

 

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Sparkasse Karlsruhe Ettlingen
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