von Luise Winter

Rollentausch - Klienten als Berater

Karlsruhe – 19.11.2019. Für das Theaterstück „Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe“, welches ab Freitag in der Insel gezeigt wird, kooperierten das Staatstheater und der Tagestreff „TÜR“ des Diakonischen Werkes Karlsruhe. Die Figur des Robinson Crusoe wird in der Inszenierung als Obdachloser dargestellt – zwei Klienten der „TÜR“ berieten den Schauspieler und bereiteten mit ihm seine Rolle vor.

Über den Tagestreff „TÜR“: Der Tagestreff „TÜR“ ist eine Tagesstätte für Wohnungslose. Sie bietet wohnungslosen Menschen einen Ort, an denen sie existentielle Hilfe und menschliche Annahme erfahren, sich ausruhen und Perspektiven für ihr weiteres Leben entwickeln können. Ein Team aus Sozialarbeitern und Sozialhelfern steht den Besuchern ständig zur Verfügung. In der „TÜR“ werden die Besucher auch kostenfrei verköstigt und alkoholfreie Getränke werden gegen einen geringen Obolus ausgegeben. Zudem bietet die „TÜR“ eine Küche zur Selbstversorgung, Dusch- und Waschmöglichkeiten auch für Kleidung, die Möglichkeit zur sicheren Gepäckaufbewahrung und ärztliche Behandlung an.

Mehr über die Inszenierung:
https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/2978/

Tickets:
https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/termine/2978/

Termine:
Freitag, 22.11., 11:00 - 12:15
Samstag, 23.11., 16:00 - 17:15
Donnerstag, 19.12., 11:30 - 12:45
Samstag, 21.12., 16:00 - 17:15
Sonntag, 05.01., 16:00 - 17:15
Mittwoch, 08.01., 11:00 - 12:15

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

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von Luise Winter

Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu Hartz-IV-Sanktionen

Karlsruhe – 06.11.2019. Am Dienstag, den 05.11.2019 hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung getroffen, dass Sanktionen zur Durchsetzung von Mitwirkungspflichten bei Bezug von Arbeitslosengeld II teilweise verfassungswidrig seien. Was bedeutet dieses Urteil für die Klient*innen des Diakonischen Werkes Karlsruhe? Zwei Bereichsleitungen melden sich zu Wort:

"Wir begrüßen das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Viele unserer Klienten*innen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, werden damit  besser in ihrer Existenzsicherung geschützt. Eine besondere Sensibilität erwarten wir nun von den Mitarbeitenden des Jobcenters der Stadt Karlsruhe dafür, dass sie im konkreten Einzelfall angemessene Entscheidungen treffen und situativ gerecht Sanktionen aussprechen, insbesondere wenn es um psychisch kranke und an Sucht erkrankte Personen, Wohnungslose und Familien mit kleinen Kinder geht."

Anita Beneta, Bereichsleitung Migration und Soziale Arbeit

"Die Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht ist sehr zu begrüßen, da die Existenzsicherung nicht mehr gravierend bedroht ist. Kürzungen von 60% und mehr können zu Wohnungsverlust und tiefen persönlichen Krisen führen, die nur schwer wieder aufzufangen sind und volkswirtschaftlich mehr Schaden als Nutzen bringen. Insbesondere sind auch Unbeteiligte (Kinder) von solchen hohen Sanktionen erheblich betroffen. Eine grundsätzliche Überarbeitung der Sanktionen ist längst überfällig."

Marc Beck, Bereichsleitung Betriebe gewerblicher Art

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

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von Luise Winter

Aktion "Weihnachtstüte" 2019 gestartet

Startschuss Freude schenken 2018Karlsruhe – 05.11.2018. Weihnachtszeit ist Geschenke-Zeit! Auch in diesem Jahr veranstaltet das Diakonische Werk Karlsruhe zusammen mit dem Caritasverband wieder die traditionsreiche Aktion „Weihnachtstüte". Am 05.11. fiel der Startschuss im Modehaus Schöpf am Marktplatz.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs stellten Dr. Melitta Büchner-Schöpf (Inhaberin Modehaus Schöpf), Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe), Hans-Gerd Köhler (1. Vorstand Caritasverband Karlsruhe) und Martin Wacker (Karlsruhe Marketing und Event GmbH) u.a. die Aktion „Weihnachtstüte“ vor und nahmen zu deren Bedeutung für die Stadt Karlsruhe Stellung.

Im Anschluss erklärte Frau Büchner-Schöpf die Aktion "Weihnachtstüte" offiziell für eröffnet. Bis zum 01.12. können nun wieder hilfsbereite Karlsruher*innen Tüten mit Schönem und Leckerem füllen, um damit einem notleidenden Mitmenschen zu Weihnachten Freude zu schenken.(lw)

Im Bild (von links nach rechts): Martin Wacker (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH), Hans-Gerd Köhler (Vorstand Caritasverband Karlsruhe, Melitta Büchner-Schöpf, Anke Bünting-Walter (Vorstand City Initiative Karlsruhe), Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe), Jelena Kuhar-Papesa (Fundraising Diakonisches Werk Karlsruhe), Zsófia Szabó (Aktion „Weihnachtstüte“ Diakonisches Werk Karlsruhe)

(Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

2. winterSPIELZIMMER

winterSPIELZIMMER 2019Karlsruhe – 03.11.2019. In der kalten Jahreszeit gibt es für Kinder weniger Spielmöglichkeiten außerhalb der Wohnung. Zum zweiten Mal organisiert das Karlsruher Team des Bundesprogramms "Kita-Einstieg" das jetzt um ein Angebot in der Südstadt erweiterte winterSPIELZIMMER.

Im winterSPIELZIMMER können Kinder mit ihren Eltern und untereinander spielen. Die Mitarbeiterinnen von "Kita-Einstieg" beraten in dieser Zeit zu den Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung.

In der Rhode-Island-Allee 88steht der Spieltreff im Schülerhort immer montags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr für Kinder im Alter von ein bis vier Jahren zur Verfügung, (Alexandra Boltz, brueckenbauen@sjb.karlsruhe.de, 0151/11413992),

In der Südstadt gibt es im Kinder- und Jugendhaus in der Augartenstraße 21 ebenfalls von 9.30 bis 11.30 Uhr die Möglichkeit, zusammenzukommen (Ines Vincon, brueckenbauer@allerheiligen-ka.de, 0177/2881128),

In Durlach treffen sich Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren im Evangelischen Migrations Centrum (EMC) im Schalomraum in der Bilfingerstraße 5 immer donnerstags von 14.30 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 11.30 Uhr (Stefanie Stroh (stroh@dw-karlsruhe.de, 0172/4607075) (Text: Stadt Karlsruhe)

(Bild: Stadt Karlsruhe)

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von Luise Winter

Fachtag vertrauliche Geburt

Karlsruhe – 30.10.2019. Am 1. Mai 2014 trat das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere sowie zur Regelung der Vertraulichen Geburt in Kraft.

Die Schwangerenberatungsstellen, die Adoptionsvermittlungsstellen aus Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe veranstalten zum fünfjährigen Bestehen den Fachtag „Vertrauliche Geburt“.

Zu dem Fachtag mit Erfahrungsaustausch und einem Blick in die Zukunft sind alle am Verfahren einer Vertraulichen Geburt Beteiligten sowie alle am Thema Interessierten eingeladen.

Wann: Mittwoch, 6. November 2019 von 14 bis 17:30 Uhr
Wo: ibz Karlsruhe, Kaiserallee 12d

Um Anmeldung zum Fachtag wird gebeten unter: petra.paul@sjb.karlsruhe.de

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenlos.

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von Luise Winter

Jubiläum: 5 Jahre Luis.e

Jubiläum Luis.e 5 JahreKarlsruhe – 25.10.2019. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens seiner Beratungsstelle für Prostituierte "Luis.e" hat das Diakonische Werk Karlsruhe am heutigen Tag eine Jubiläumsfeier veranstaltet. Nachdem Wolfgang Stoll die Gäste begrüßt hatte, richtete sich Sozialbürgermeister Lenz an die Anwesenden mit Gedanken zu der Frage: "Wie sozial ist Karlsruhe?" Auch Christine Spanninger, Abteilungsleitung Familie, Existenzsicherung und soziale Teilhabe der Diakonie Baden hielt ein Grußwort. Den Festvortrag zum Thema "Migration im Hinblick auf Prostitution" hielt Meri Uhlig, Leitung des Büros für Integration und Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe. Sie betonte, dass migrantische Sexarbeiter*innen mehrfach unsichtbar existierten und daher die Existenz der Beratungsstelle Luis.e für diese Personen besonders wichtig sei. Anita Beneta, Bereichsleitung Migration und Soziale Arbeit des Diakonischen Werkes, stellte im Anschluss zusammen mit Gabriela Babiuc, Mitarbeiterin bei Luis.e, die Studie "Vermarktung von Prostitution im rumänisch-deutschen Kontext" vor. Anschließend konnten sich die Gäste zum Thema austauschen. (lw)

Im Bild: Direktor Wolfgang Stoll (Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Tag der offenen Tür beim Hospizdienst

Karlsruhe – 07.10.2019. Anlässlich des Welthospiztages veranstaltet Hospiz in Karlsruhe am Samstag, 12. Oktober 2019 einen Tag der offenen Tür. Zwischen 10:00 und 19:00 können Interessierte ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen bei Tee oder Kaffee treffen und kennenlernen. Zusätzlich gibt Hospiz in Karlsruhe im Gruppenraum Einblicke in die Arbeitsbereiche der Hospizarbeit:

11:00 Uhr: Hospizarbeit und Qualifizierung für das Ehrenamt
12:00 Uhr: Trauerbegleitung (Schwerpunkt Kindertrauergruppen)
13:00 Uhr: Hospiz in der Schule
14:00 Uhr: Kinderhospizdienst
15:00 Uhr: Hospizdienst und Ehrenamt
16:00 Uhr: Die Bedeutung der Hospizarbeit für die Gesellschaft
19:00 Uhr: Kinofilm „Halt auf freier Strecke“ im Studio 3 (Kaiserpassage 6)

Wann: Samstag, 12. Oktober 2019, 10:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Hospiz in Karlsruhe, Kaiserstr. 172, 76133 Karlsruhe, 2. OG (Achtung: Der Kinofilm wird in der Kaiserpassage 6 gezeigt)

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von Luise Winter

1-jähriges Jubiläum: A³

Eroeffnung Ahoch3 2018Karlsruhe – 17.09.2018. Der Alkohol-Akzeptierende-Aufenthaltsraum A³ des Diakonischen Werkes Karlsruhe feiert im September bereits das einjährige Bestehen. Er bietet den Besucher*innen tagesstrukturierende Angebote, Freizeitaktivitäten sowie soziale Beratung. Am 20. September sind alle Interessierten herzlich zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten in der Schützenstraße 2 eingeladen. Von 10 bis 12 Uhr haben sie die Möglichkeit, mit den hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen.

Seit Eröffnung des A³ besuchten bereits 6.130 Personen die Einrichtung, darunter 2.056 Frauen. Sie erhalten im A³ an fünf Tagen in der Woche die Möglichkeit, selbst mitgebrachten niedrigprozentigen Alkohol zu konsumieren. Die Einrichtung ist damit im vergangenen Jahr bereits zu einer wichtigen Alternative zum Werderplatz geworden. Im großzügig angelegten Aufenthalts- und Aktivitätsraum stehen eine Computerecke mit Internetzugang, eine Wäschereinigung und -trocknung sowie Zeitungen, Radio, Fernsehen und Bücher zur freien Verfügung. „Wir bieten auch Spiel- und Malangebote und gemeinsames Kochen an,“ berichtet Anita Beneta, die zuständige Bereichsleitung beim Diakonischen Werk Karlsruhe. „Besonders der Tischkicker ist ein sehr beliebtes Angebot, das Gemeinschaft schafft.“

Das A³ ist Anlaufstelle für langzeitarbeitslose und erwerbsunfähige Menschen, die derzeit nicht in der Lage sind, eine Beschäftigung am herkömmlichen Arbeitsmarkt aufzunehmen. „Die individuelle Beratung durch unsere Sozialarbeiterin ist ein bedeutender Bestandteil unserer Arbeit vor Ort,“ so Beneta. „Es ist wichtig, für die einzelnen Problemlagen gemeinsam mit den Betroffenen Lösungsstrategien zu entwickeln, um Erfolge zu erzielen.“

Im vergangenen Jahr konnte die Sozialberatung Klient*innen bereits in den Bereichen Wohnen, Finanzen, Gesundheit, Suchtproblematiken, Verschuldung und Straffälligkeit, Sozialkontakte sowie Familie und Kinder helfen. Aber auch in den Bereichen Beschäftigung und Arbeit sowie in der Entwicklung von neuen Lebensperspektiven mit dem Ziel der (Re-)Integration war die Beratung bereits erfolgreich. Durch die Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen konnten zwei Rentner durch Aktivierungsmaßnahmen sowie fünf Sozialstunden Ableistende im A³ beschäftigt werden. Seit Januar 2019 hat das A³ außerdem zwei Plätze als Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung eingerichtet. Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Tagesstruktur mit sinnvoller Beschäftigung zu schaffen und die Personen am Alltag und den Entwicklungsprozessen des A³ zu beteiligen. (lrk)

(Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Neuer Diakonie-Startpunkt

Karlsruhe – 11.09.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe beginnt am 19. September das Startpunkt-Elterncafé in der Petrus-Jakobus-Gemeinde in der Nordweststadt. Neben den Standorten Bergwald, Knielingen, Oberreut, Rintheim und Rüppurr, ist dieses Startpunkt-Elterncafé bereits das sechste, das vom Diakonischen Werk Karlsruhe durchgeführt wird. Die Startpunkt-Elterncafés werden vom Bereich Frühe Prävention des Kinderbüros der Stadt Karlsruhe gefördert.

Ab dem 19. September haben werdende Eltern und Familien mit Babys und Kleinkindern im Alter von 0-3 Jahren jeden Donnerstag von 10-12 Uhr die Möglichkeit, beim Startpunkt-Elterncafé Nordweststadt andere (werdende) Eltern kennenzulernen und mit einer pädagogischen Fachkraft ins Gespräch zu kommen. Sie erhalten Informationen zu Angeboten und Wissenswertes rund um das Thema Baby oder können sich in angenehmer Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee oder Tee entspannen und die Seele baumeln lassen.

Die neue Fachkraft für das Startpunkt-Elterncafé, Julia Neugebauer, wird das Elterncafé leiten und Ansprechpartnerin bei Fragen rund um das Thema frühe Kindheit sein. „Zu Beginn werde ich mich im Stadtteil bei relevanten Stellen zum Thema Kindheit vorstellen und das neue Angebot bekannt machen. Das ist uns besonders wichtig, da wir die Eltern erreichen möchten, die von diesem Angebot profitieren können,“ so Neugebauer. „Während des Elterncafés werde ich Bedarfe und Themenwünsche der Eltern erfragen, so dass ich gezielt Referent*innen und Kooperationspartner*innen für informative Vorträge zum Elterncafé einladen kann. Aber natürlich sollen auch die Kleinen nicht zu kurz kommen. An den altersgerechten Spielmöglichkeiten können sie sich austoben.“ Eine ehrenamtliche Helferin wird das Startpunkt-Elterncafé begleiten, so dass Eltern sich mit Frau Neugebauer in Ruhe austauschen können, während die Helferin die Kinder im Blick hat.

Die Projektverantwortlichen des Diakonischen Werkes Karlsruhe sind sehr dankbar, dass sie für das Angebot die Räumlichkeiten der Petrus-Jakobus-Gemeinde (Bienwaldstraße 18, 76187 Karlsruhe) nutzen dürfen, um einen Ort der Begegnung zu schaffen. Für das Startpunkt-Elterncafé ist Frau Neugebauer unter startpunkt6@dw-karlsruhe.de und 0172-6725355 erreichbar.

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lvk)

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von Luise Winter

Neues Projekt: Nachbarschaftslotsen

Karlsruhe – 06.09.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe beginnt im September mit dem Projekt Nachbarschaftslotsen in der Karlsruher Oststadt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es dieses Angebot auch in Durlach-Aue geben. Das Projekt wird durch die Finanzierung der Gertrud Maria Doll Stiftung ermöglicht. Die Stiftung unterstützt alleinerziehende Mütter und ältere Menschen in finanziell schwierigen Lebenslagen.

Nachbarschaftslots*innen sind Ehrenamtliche ab 16 Jahren, die sich um Senior*innen aus ihrer Nachbarschaft kümmern. Sie halten Kontakt zu ihnen, nehmen sich Zeit für Gespräche und machen sie auf bestehende Angebote aufmerksam, zu denen sie die Senior*innen auch begleiten. Wer Nachbarschaftslots*in für die Karlsruher Oststadt werden möchte oder als Senior*in kostenfreie Unterstützung durch Lots*innen benötigt, kann sich bei der Koordinatorin Katharina Heinzelmann melden. Sie wird zukünftig die Lots*innen unterstützen und zu regelmäßigen Treffen zum Austausch und zur Vernetzung einladen.

„Ich erhoffe mir, Senior*innen durch das Projekt weiter in das gesellschaftliche Leben des Stadtteils integrieren zu können“, so Katharina Heinzelmann. „Wenn wir es schaffen, hierdurch der Vereinsamung und der Anonymität entgegenzuwirken und die Nachbarschaft und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken, können wir mehr als zufrieden mit unserer Arbeit sein.“

Die gebürtige Karlsruherin Heinzelmann hat bereits während ihres Studiums der Sozialen Arbeit praktische Erfahrung in der Senior*innenarbeit und der Ehrenamtskoordination im Quartiersmanagement in Daxlanden gesammelt, die ihr für ihre neue Aufgabe nützlich sein werden. Sie weiß bereits genau, womit sie beginnen wird. „Ich möchte den Stadtteil und seine individuellen Gegebenheiten kennenlernen und im Zuge dessen auch die Menschen, die dort leben. Ich möchte ihre Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die Nachbarschaft erfahren und mir ein Bild von bereits vorhandenen Angeboten machen“, erklärt Heinzelmann. „Dafür werde ich auch mit den bereits im Stadtteil engagierten Akteuren Kontakt aufnehmen. Hier ist es wichtig, besonders die alltäglichen Anlaufstellen vor Ort wie Apotheken und Ärzte, die mit Senior*innen in Kontakt kommen, zu sensibilisieren und auf das Projekt aufmerksam zu machen.“

Die Idee für das Projekt ist bei einem Workshop der Gertrud Maria Doll Stiftung entstanden, zu dem verschiedene soziale Organisationen eingeladen waren. Ziel des Workshops war es, sich über zukünftige Unterstützungsmöglichkeiten für Senior*innen auszutauschen. Heraus kam dabei die Idee, Senior*innen durch ehrenamtliche Helfer zu begleiten. Der Caritasverband ist seitdem in Daxlanden mit dem „Lotsenprojekt“ aktiv und die Paritätischen Sozialdienste vor allem in Mühlburg mit dem Projekt „In guter Nachbarschaft – Senioren, eine wertvolle Unterstützung“. Die Projekte der verschiedenen sozialen Organisationen sind alle durch die Stiftung finanziert und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Zukünftig sind Kooperationen und Austausch zwischen den Projekten vorgesehen. Die Stiftung plant bereits einen Vernetzungsworkshop im neuen Jahr.

Für das Projekt Nachbarschaftslotsen in der Oststadt kann Koordinatorin Katharina Heinzelmann unter heinzelmann@dw-karlsruhe.de und 0162-7656071 kontaktiert werden.

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lvk)

Den Flyer für das Projekt finden Sie hier.

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