von Luise Winter

Tag der offenen Tür beim Hospizdienst

Karlsruhe – 07.10.2019. Anlässlich des Welthospiztages veranstaltet Hospiz in Karlsruhe am Samstag, 12. Oktober 2019 einen Tag der offenen Tür. Zwischen 10:00 und 19:00 können Interessierte ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeiter*innen bei Tee oder Kaffee treffen und kennenlernen. Zusätzlich gibt Hospiz in Karlsruhe im Gruppenraum Einblicke in die Arbeitsbereiche der Hospizarbeit:

11:00 Uhr: Hospizarbeit und Qualifizierung für das Ehrenamt
12:00 Uhr: Trauerbegleitung (Schwerpunkt Kindertrauergruppen)
13:00 Uhr: Hospiz in der Schule
14:00 Uhr: Kinderhospizdienst
15:00 Uhr: Hospizdienst und Ehrenamt
16:00 Uhr: Die Bedeutung der Hospizarbeit für die Gesellschaft
19:00 Uhr: Kinofilm „Halt auf freier Strecke“ im Studio 3 (Kaiserpassage 6)

Wann: Samstag, 12. Oktober 2019, 10:00 bis 19:00 Uhr
Wo: Hospiz in Karlsruhe, Kaiserstr. 172, 76133 Karlsruhe, 2. OG (Achtung: Der Kinofilm wird in der Kaiserpassage 6 gezeigt)

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von Luise Winter

1-jähriges Jubiläum: A³

Eroeffnung Ahoch3 2018Karlsruhe – 17.09.2018. Der Alkohol-Akzeptierende-Aufenthaltsraum A³ des Diakonischen Werkes Karlsruhe feiert im September bereits das einjährige Bestehen. Er bietet den Besucher*innen tagesstrukturierende Angebote, Freizeitaktivitäten sowie soziale Beratung. Am 20. September sind alle Interessierten herzlich zum Tag der offenen Tür in die Räumlichkeiten in der Schützenstraße 2 eingeladen. Von 10 bis 12 Uhr haben sie die Möglichkeit, mit den hauptamtlichen Mitarbeiter*innen ins Gespräch zu kommen.

Seit Eröffnung des A³ besuchten bereits 6.130 Personen die Einrichtung, darunter 2.056 Frauen. Sie erhalten im A³ an fünf Tagen in der Woche die Möglichkeit, selbst mitgebrachten niedrigprozentigen Alkohol zu konsumieren. Die Einrichtung ist damit im vergangenen Jahr bereits zu einer wichtigen Alternative zum Werderplatz geworden. Im großzügig angelegten Aufenthalts- und Aktivitätsraum stehen eine Computerecke mit Internetzugang, eine Wäschereinigung und -trocknung sowie Zeitungen, Radio, Fernsehen und Bücher zur freien Verfügung. „Wir bieten auch Spiel- und Malangebote und gemeinsames Kochen an,“ berichtet Anita Beneta, die zuständige Bereichsleitung beim Diakonischen Werk Karlsruhe. „Besonders der Tischkicker ist ein sehr beliebtes Angebot, das Gemeinschaft schafft.“

Das A³ ist Anlaufstelle für langzeitarbeitslose und erwerbsunfähige Menschen, die derzeit nicht in der Lage sind, eine Beschäftigung am herkömmlichen Arbeitsmarkt aufzunehmen. „Die individuelle Beratung durch unsere Sozialarbeiterin ist ein bedeutender Bestandteil unserer Arbeit vor Ort,“ so Beneta. „Es ist wichtig, für die einzelnen Problemlagen gemeinsam mit den Betroffenen Lösungsstrategien zu entwickeln, um Erfolge zu erzielen.“

Im vergangenen Jahr konnte die Sozialberatung Klient*innen bereits in den Bereichen Wohnen, Finanzen, Gesundheit, Suchtproblematiken, Verschuldung und Straffälligkeit, Sozialkontakte sowie Familie und Kinder helfen. Aber auch in den Bereichen Beschäftigung und Arbeit sowie in der Entwicklung von neuen Lebensperspektiven mit dem Ziel der (Re-)Integration war die Beratung bereits erfolgreich. Durch die Unterstützung der hauptamtlichen Mitarbeiter*innen konnten zwei Rentner durch Aktivierungsmaßnahmen sowie fünf Sozialstunden Ableistende im A³ beschäftigt werden. Seit Januar 2019 hat das A³ außerdem zwei Plätze als Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung eingerichtet. Ziel dieser Maßnahmen ist es, eine Tagesstruktur mit sinnvoller Beschäftigung zu schaffen und die Personen am Alltag und den Entwicklungsprozessen des A³ zu beteiligen. (lrk)

(Foto: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Neuer Diakonie-Startpunkt

Karlsruhe – 11.09.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe beginnt am 19. September das Startpunkt-Elterncafé in der Petrus-Jakobus-Gemeinde in der Nordweststadt. Neben den Standorten Bergwald, Knielingen, Oberreut, Rintheim und Rüppurr, ist dieses Startpunkt-Elterncafé bereits das sechste, das vom Diakonischen Werk Karlsruhe durchgeführt wird. Die Startpunkt-Elterncafés werden vom Bereich Frühe Prävention des Kinderbüros der Stadt Karlsruhe gefördert.

Ab dem 19. September haben werdende Eltern und Familien mit Babys und Kleinkindern im Alter von 0-3 Jahren jeden Donnerstag von 10-12 Uhr die Möglichkeit, beim Startpunkt-Elterncafé Nordweststadt andere (werdende) Eltern kennenzulernen und mit einer pädagogischen Fachkraft ins Gespräch zu kommen. Sie erhalten Informationen zu Angeboten und Wissenswertes rund um das Thema Baby oder können sich in angenehmer Atmosphäre bei einer Tasse Kaffee oder Tee entspannen und die Seele baumeln lassen.

Die neue Fachkraft für das Startpunkt-Elterncafé, Julia Neugebauer, wird das Elterncafé leiten und Ansprechpartnerin bei Fragen rund um das Thema frühe Kindheit sein. „Zu Beginn werde ich mich im Stadtteil bei relevanten Stellen zum Thema Kindheit vorstellen und das neue Angebot bekannt machen. Das ist uns besonders wichtig, da wir die Eltern erreichen möchten, die von diesem Angebot profitieren können,“ so Neugebauer. „Während des Elterncafés werde ich Bedarfe und Themenwünsche der Eltern erfragen, so dass ich gezielt Referent*innen und Kooperationspartner*innen für informative Vorträge zum Elterncafé einladen kann. Aber natürlich sollen auch die Kleinen nicht zu kurz kommen. An den altersgerechten Spielmöglichkeiten können sie sich austoben.“ Eine ehrenamtliche Helferin wird das Startpunkt-Elterncafé begleiten, so dass Eltern sich mit Frau Neugebauer in Ruhe austauschen können, während die Helferin die Kinder im Blick hat.

Die Projektverantwortlichen des Diakonischen Werkes Karlsruhe sind sehr dankbar, dass sie für das Angebot die Räumlichkeiten der Petrus-Jakobus-Gemeinde (Bienwaldstraße 18, 76187 Karlsruhe) nutzen dürfen, um einen Ort der Begegnung zu schaffen. Für das Startpunkt-Elterncafé ist Frau Neugebauer unter startpunkt6@dw-karlsruhe.de und 0172-6725355 erreichbar.

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lvk)

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von Luise Winter

Neues Projekt: Nachbarschaftslotsen

Karlsruhe – 06.09.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe beginnt im September mit dem Projekt Nachbarschaftslotsen in der Karlsruher Oststadt. Zu einem späteren Zeitpunkt wird es dieses Angebot auch in Durlach-Aue geben. Das Projekt wird durch die Finanzierung der Gertrud Maria Doll Stiftung ermöglicht. Die Stiftung unterstützt alleinerziehende Mütter und ältere Menschen in finanziell schwierigen Lebenslagen.

Nachbarschaftslots*innen sind Ehrenamtliche ab 16 Jahren, die sich um Senior*innen aus ihrer Nachbarschaft kümmern. Sie halten Kontakt zu ihnen, nehmen sich Zeit für Gespräche und machen sie auf bestehende Angebote aufmerksam, zu denen sie die Senior*innen auch begleiten. Wer Nachbarschaftslots*in für die Karlsruher Oststadt werden möchte oder als Senior*in kostenfreie Unterstützung durch Lots*innen benötigt, kann sich bei der Koordinatorin Katharina Heinzelmann melden. Sie wird zukünftig die Lots*innen unterstützen und zu regelmäßigen Treffen zum Austausch und zur Vernetzung einladen.

„Ich erhoffe mir, Senior*innen durch das Projekt weiter in das gesellschaftliche Leben des Stadtteils integrieren zu können“, so Katharina Heinzelmann. „Wenn wir es schaffen, hierdurch der Vereinsamung und der Anonymität entgegenzuwirken und die Nachbarschaft und das bürgerschaftliche Engagement zu stärken, können wir mehr als zufrieden mit unserer Arbeit sein.“

Die gebürtige Karlsruherin Heinzelmann hat bereits während ihres Studiums der Sozialen Arbeit praktische Erfahrung in der Senior*innenarbeit und der Ehrenamtskoordination im Quartiersmanagement in Daxlanden gesammelt, die ihr für ihre neue Aufgabe nützlich sein werden. Sie weiß bereits genau, womit sie beginnen wird. „Ich möchte den Stadtteil und seine individuellen Gegebenheiten kennenlernen und im Zuge dessen auch die Menschen, die dort leben. Ich möchte ihre Wünsche und Bedürfnisse in Bezug auf die Nachbarschaft erfahren und mir ein Bild von bereits vorhandenen Angeboten machen“, erklärt Heinzelmann. „Dafür werde ich auch mit den bereits im Stadtteil engagierten Akteuren Kontakt aufnehmen. Hier ist es wichtig, besonders die alltäglichen Anlaufstellen vor Ort wie Apotheken und Ärzte, die mit Senior*innen in Kontakt kommen, zu sensibilisieren und auf das Projekt aufmerksam zu machen.“

Die Idee für das Projekt ist bei einem Workshop der Gertrud Maria Doll Stiftung entstanden, zu dem verschiedene soziale Organisationen eingeladen waren. Ziel des Workshops war es, sich über zukünftige Unterstützungsmöglichkeiten für Senior*innen auszutauschen. Heraus kam dabei die Idee, Senior*innen durch ehrenamtliche Helfer zu begleiten. Der Caritasverband ist seitdem in Daxlanden mit dem „Lotsenprojekt“ aktiv und die Paritätischen Sozialdienste vor allem in Mühlburg mit dem Projekt „In guter Nachbarschaft – Senioren, eine wertvolle Unterstützung“. Die Projekte der verschiedenen sozialen Organisationen sind alle durch die Stiftung finanziert und haben unterschiedliche Schwerpunkte. Zukünftig sind Kooperationen und Austausch zwischen den Projekten vorgesehen. Die Stiftung plant bereits einen Vernetzungsworkshop im neuen Jahr.

Für das Projekt Nachbarschaftslotsen in der Oststadt kann Koordinatorin Katharina Heinzelmann unter heinzelmann@dw-karlsruhe.de und 0162-7656071 kontaktiert werden.

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lvk)

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von Luise Winter

Direkte Hilfe durch den Kinderhilfsfonds

Kinderhilfsfonds Karlsruhe

Karlsruhe – 28.08.2019. Der Kinderhilfsfonds des Diakonischen Werkes Karlsruhe hilft niedrigschwellig dort, wo es am Nötigsten ist. Im August konnte aus Mitteln des Fonds der Familie A. ein Zwillingskinderwagen für ihre beiden Töchter finanziert werden. Die Freude über das neue Gefährt stand den beiden Mädchen deutlich ins Gesicht geschrieben.

Der Kinderhilfsfonds Karlsruhe finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Mehr zu unserem Kinderhilfsfonds finden Sie hier.

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe

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von Luise Winter

Prostitution - Arbeit nicht wie jede andere

Karlsruhe – 22.08.2019. Bereits seit fünf Jahren bietet das Diakonische Werk Karlsruhe in der Prostitution tätigen Frauen mit Luis.e – Beratungsstelle für Prostituierte ein allgemeines Beratungs- und Informationsangebot.

Am 01.07.2017 trat zum Schutz von Prostituierten sowie zur Regulierung des Prostitutionsgewerbes das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) in Kraft. Der Leiter des Diakonischen Werkes Karlsruhe, Wolfgang Stoll, sowie die Bereichsleitung der Beratungsstelle Luis.e – Beratungsstelle für Prostituierte, Anita Beneta, blicken zurück auf die vergangenen zwei Jahre und die Veränderungen der Arbeitsbedingungen für die Klient*innen der Beratungsstelle:

Von 2017 bis 2018 stiegen die Beratungsanfragen um 27,4%. Der größte Teil der von Luis.e beratenen Frauen kommt aus Bulgarien, Ungarn, Rumänien, Asien und Südamerika und lebt noch nicht lange in Karlsruhe. Diese Frauen arbeiten aufgrund von Armut in der Prostitution. Sie kommen wegen fehlender Sprach- und Behördenkenntnisse sowie fehlender Bildung im Hilfesystem nicht weiter und sind auf die Beraterinnen von Luis.e angewiesen.

Luis.e hat zur Unterstützung der Frauen für Schriftverkehr und Behördenangelegenheiten das Angebot der Postadresse eingeführt. Denn die Frauen verfügen über keine Wohnadresse, da sie häufig an ihrem Arbeitsplatz wohnen. „Zusätzlich hat das Diakonische Werk Karlsruhe seit Anfang 2019 für die Beratungsstelle zwei Rumänisch und Bulgarisch sprechende Sozialarbeiterinnen eingestellt, um die Frauen in ihrer Muttersprache leichter zu erreichen“, berichtet Wolfgang Stoll.

Große Schwierigkeiten haben Frauen mit Migrationshintergrund weiterhin mit der Steuererklärung. Auch ein vereinfachtes Steuerverfahren für Prostituierte, das Düsseldorfer Verfahren, ist in der Praxis für diese Frauen keine Erleichterung, da es nicht bundesweit angeboten wird, häufig die Wohnadresse angegeben werden muss und auch hier Sprach- und Behördenkenntnisse erforderlich sind.

Im gesundheitlichen Bereich bleibt die fehlende Krankenversicherung der Frauen mit Migrationshintergrund ein großes Problem. Sie können sich die Beiträge nicht leisten, die besonders hoch sind, weil sie durch die Prostitution zu einer Risikogruppe zählen. Zusätzlich halten fehlenden Sprachkenntnisse und eine generelle Unsicherheit gegenüber offiziellen Stellen die Frauen ab, Kontakt zu einer Krankenkasse aufzunehmen. Dies betrifft auch schwangere Prostituierte, die aufgrund fehlender Alternativen weiterhin in der Prostitution tätig sind. 

Die Frauen benötigen einen einfacheren Zugang in das Gesundheitssystem.

Als Erfolg des ProstSchG wird von den Frauen wahrgenommen, dass die Kunden seitdem verpflichtet sind, Kondome zu tragen.

Seit der Einführung des ProstSchG benötigen Prostitutionsgewerbe eine behördliche Erlaubnis. Diese Erlaubnis erhalten sie erst nach der Umsetzung bestimmter Schutzkonzepte für Prostituierte. Bedauerlicherweise sieht das Gesetz jedoch noch immer keine Schutzkonzepte für Prostituierte auf dem Straßenstrich vor.

Insgesamt hat sich die Lebensqualität für Prostituierte in Karlsruhe nicht nachhaltig verbessert. Frauen ohne Migrationshintergrund sowie bereits gut integrierte Frauen mit Migrationshintergrund empfinden die Gesetzesneuerungen aufgrund der Meldepflicht als Verschlechterung. Im Gegensatz zu Frauen mit Migrationshintergrund, die nicht gut integriert sind, haben sie jedoch Alternativen zur Prostitution und informieren sich bei Luis.e vermehrt zum Thema Ausstieg. Frauen mit Migrationshintergrund, die nicht gut integriert sind, verstehen ihre Rechte und Pflichten meistens nicht. Sie benötigen Aufklärung in ihrer Muttersprache sowie Alternativen zur Prostitution, um aussteigen zu können.

„Das Diakonische Werk Karlsruhe ist deshalb aktuell in der Planung zweier Ausstiegsappartements, um die Frauen beim Ausstieg zu unterstützen“, erklärt Wolfgang Stoll. „Die Frauen benötigen außerdem generell vereinfachte Ausstiegshilfen - bezahlbarer Wohnraum, Zugang zu Deutschkursen, Zugang zum Arbeitsmarkt sowie Begleitung bei der Integration in die Gesellschaft“, fügt Anita Beneta hinzu. „Frauen mit Migrationshintergrund, die in der Prostitution tätig sind, benötigen zudem dringend Traumaberatung in ihrer Muttersprache.“

Luis.e – Beratungsstelle für Prostituierte bietet Einzelfallhilfe, aufsuchende Arbeit auf dem Straßenstrich und den Etablissements sowie Beratung zu Gesundheits- und Gewaltprävention. Die Beratungsstelle feiert am 25. Oktober 2019 ihr fünfjähriges Jubiläum. (Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lvk)

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von Luise Winter

Einladung zum Treffen mit einer Familienhebamme

Karlsruhe – 19.08.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe lädt Eltern mit ihren Babys im 1. Lebensjahr herzlich am 25. September 2019 von 10:00-12:00 Uhr zum neuen Treffen mit einer Familienhebamme ein.

Nach der Geburt stellen sich Eltern viele Fragen: Ist mein Baby gut entwickelt? Welche Ernährung und Pflege sind gut für mein Baby? Was kann mir mein Baby mit seiner Bewegung, seiner Mimik, seinen Lauten und seinem Weinen bereits alles sagen?

Bei dem Gruppenangebot beantwortet Ihnen die Familienhebamme Claudia Müller diese Fragen und berät, wie Sie eine gute und vertrauensvolle Beziehung zum Baby aufbauen können.

Die Familienhebamme und eine Beraterin der Schwangeren- und Familienberatung des Diakonischen Werkes Karlsruhe kennen das Angebot für Schwangere und Eltern mit kleinen Kindern in Karlsruhe gut und stellen Ihnen dieses gerne vor. Auf Wunsch kann weitere Unterstützung vermittelt werden.

Das Diakonische Werk Karlsruhe bietet das Treffen mit einer Familienhebamme in Kooperation mit dem Gesundheitsamt und den Frühen Hilfen der Stadt Karlsruhe an.

Zukünftig werden die Treffen einmal im Monat mittwochs im Diakonischen Werk Karlsruhe, Stephanienstraße 98, 76133 Karlsruhe, Etage 6, Raum 6.04 stattfinden.

Das Angebot ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten. Bitte wenden Sie sich hierfür und bei Fragen unter 0721/167-245 an die Mitarbeitenden des Diakonischen Werkes Karlsruhe. (Text: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Ehrenamtliche (w) gesucht

Karlsruhe – 16.08.2019. Die Fachberatungsstelle Flüchtlinge des Diakonischen Werkes Karlsruhe sucht für den Konversationskurs „Von Frau zu Frau“ Ehrenamtliche (w), die sich einmal in der Woche für eineinhalb Stunden mit zugewanderten Frauen auf Deutsch unterhalten. Der Kurs ist nicht mit einem regulären Sprachkurs zu vergleichen, weshalb DaF/DaZ-Lehrkenntnisse nicht erforderlich sind. Bei „Von Frau zu Frau“ geht es vielmehr um das Anwenden der bereits erlangten Sprachkenntnisse.

Außerdem wird während des Kurses Kinderbetreuung angeboten. Hierfür werden ebenfalls Ehrenamtliche (w) gesucht, die dies übernehmen möchten. Die Aufsichtspflicht wird während des gesamten Kurses bei der Mutter liegen.

Während des Einsatzes werden Ehrenamtliche über das Diakonische Werk Karlsruhe haft- und unfallversichert.

Informationen zum Kurs:
Ort: Evangelisches Migrations Centrum (Bilfinger Straße 5, 76227 Karlsruhe-Durlach)
Tag: 1 fester Wochentag (Mo-Fr); aktuell noch flexibel
Uhrzeit: 11:45 Uhr - 13:15 Uhr

Bitte wenden Sie sich bei Interesse und Fragen an Lavinia Ramme-Karadağ, 0721 – 167 295.

Die Fachberatungsstelle Flüchtlinge des Diakonischen Werkes Karlsruhe will Menschen für bürgerschaftliches Engagement in der Flüchtlingsarbeit motivieren und sie durch fachliche Beratung dazu befähigen. Die Beratungsstelle bietet außerdem für alle Karlsruher Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit Schulungen, fachliche Inputs oder Fortbildungen an. (Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lrk)

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von Luise Winter

Erholung im Hardtwald

Seniorenwaldheim 2019

Karlsruhe – 19.08.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe veranstaltet auch in diesem Spätsommer wieder die Tagesfreizeit "Urlaub ohne Kofferpacken" für Senior*innen im Gustav-Jacob-Waldzentrum im Hardtwald. Die Tagesfreizeit findet vom 02.-13. September montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 17:30 Uhr statt.

Das Angebot ist ideal für Senior*innen, die in Karlsruhe Erholung, Abwechslung und Gemeinschaft suchen und nicht verreisen möchten. Das abwechslungsreiche Programm spricht Körper, Sinne und Geist an und umfasst Programmpunkte wie Gymnastik, Gedächtnissport, Vorträge, Singen und Waldspaziergänge. Natürlich kommt auch die Erholung nicht zu kurz. Ein Liegestuhl zum Entspannen steht stets für die Senior*innen bereit.

Für das leibliche Wohl ist vom reichhaltigen Frühstück bis zum Vesperpaket für das Abendessen gesorgt, damit daheim nichts zubereitet werden muss.

Ein Bus bringt die Teilnehmenden von den Haltestellen Entenfang, Mühlburger Tor sowie Alten- und Pflegezentrum St. Anna zum Waldzentrum und abends wieder zurück. Die Kosten für die zweiwöchige Tagesfreizeit belaufen sich auf 300€ inkl. Busfahrten und Vollverpflegung. Ein Teil der Kosten kann für die Teilnehmenden auf Antrag übernommen werden.

Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung dringend erforderlich. Bitte wenden Sie sich hierfür und bei Fragen an: Christine Ettwein-Friehs unter Tel. 0721/831849-21 oder Michaela Roth unter Tel. 0721/831849-11

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/mr,lrk)

Bild: Diakonie Deutschland

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von Luise Winter

Diakonie startet Quartiersentwicklung in Durlach Aue

Karlsruhe – 15.08.2019. Das Diakonische Werk Karlsruhe steigt in den Bereich Quartiersmanagement ein und beginnt mit dem Stadtteil Durlach-Aue. Ab Oktober wird der neue Quartiersmanager mit einem 50% Deputat in dem Stadtteil tätig sein. Die Stiftung Deutsches Hilfswerk – Deutsche Fernsehlotterie fördert das Projekt für das erste Jahr mit Option auf eine insgesamt fünfjährige Förderung und ermöglicht hiermit die baldige Umsetzung des Projekts. Ebenfalls positive Finanzierungsbescheide der Stiftung für das Quartiersmanagement erhielten bereits in der Vergangenheit die Standorte Daxlanden (Caritas), Südweststadt und Waldstadt (Badischer Landesverein für Innere Mission) sowie Rintheimer Feld (AWO).

„Besonders erfreulich ist, dass wir bereits einen neuen Mitarbeiter als Quartiersmanager gewonnen haben, der sich schon bald dieser spannenden Aufgabe widmen wird“, freut sich Direktor Wolfgang Stoll. „Das erste Jahr wird für die Fachkraft durch Sozialraumanalyse, Netzwerkaufbau und Konzeption des Quartiersprojekts gefüllt sein.“ Ziel des Projekts ist es, ein nachbarschaftliches Miteinander zu fördern und Angebote zu entwickeln, die durch bürgerschaftliches Engagement und die Gemeinschaft getragen werden. Es dürfen sich alle Bürger*innen von jung bis alt angesprochen fühlen, die ihre Bedarfe äußern sowie mit eigenen Ideen und Engagement ihren Stadtteil mitgestalten möchten.

In Durlach-Aue genießt das Diakonische Werk Karlsruhe einen „Heimvorteil“ – es ist durch verschiedene Projekte eng mit der evangelischen Luther-Melanchthon-Gemeinde vernetzt, in deren Räumlichkeiten sich auch das Büro des Quartiersmanagers befinden wird.

Zukünftig wird die Quartiersentwicklung alle Stadtteile stärker beschäftigen. Die Stadt Karlsruhe ist an der Quartiersentwicklung im Rahmen des Landesprogrammes „Quartier 2020 – Gemeinsam. Gestalten.“ unterstützend beteiligt. Zur Erarbeitung eines stadtweiten Quartierskonzepts bildete die Stadt bereits 2018 einen Fachbeirat, der seither in regelmäßigem Turnus mit wichtigen Institutionen und Schlüsselpersonen tagte. Dies ist hinsichtlich der Nachhaltigkeit aller Quartiersprojekte in Karlsruhe ein sehr positives Signal. (Text: lw/lrk)

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