von Luise Winter

"Nadelstarke" Spende

Karlsruhe – 19.12.2019. Immer vor Weihnachten haben die Frauen von derHandarbeitsgruppe „Nadelstark“ einen wichtigen „Herzenstermin“ im Rathaus: Die Gruppe um Brigitte Bugger spenden den Erlös aus ihren selbst gefertigten Handarbeitsarbeiten jedes Jahr zugunsten sehr kranker Kinder. In diesem Jahr kamen aus dem Verkauf insgesamt 4600 Euro zusammen und so konnten zwei Schecks – im Beisein von Bürgermeister Franz Masino - über je 2300 Euro an den Kinderhospizdienst Karlsruhe und an den „Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe“ (FUoKK) übergeben werden. „Sie verbinden Ihr Hobby mit sozialem Engagement und helfen dort, wo es am dringendsten benötigt wird“, bedankt sich Bürgermeister Masino bei den Damen von „Nadelstark“. Jedes Jahr aufs Neue sei er beeindruckt von dem Spendenergebnis.
Rund acht Frauen treffen sich seit Jahren wöchentlich in ihrer Wohnung, so Brigitte Bugger. Dort stricken und häkeln sie in erster Linie wunderschöne Puppen und Tiere, aber auch Socken, Mützen oder Schals. Gerade die Puppen und Kuscheltiere (sind übrigens alle waschbar) seien sehr beliebt. „Die gibt es in keinem Laden zu kaufen“, schwärmt Brigitte Bugger, die sich gleichzeitig wieder herzlich bei allen Käufern und Unterstützern bedanken möchte. Verkauft werden die Handarbeiten viermal im Jahr im SRH Gesundheitszentrum Waldbronn oder privat. Im kommenden Jahr, so kündigt Bugger an, dürfen sie ihre Handarbeiten auch in der Falkenburg Klinik in Bad Herrenalb verkaufen. Ein herzliches Dankeschön gehe aber auch an Mitstreiterinnen und an die vielen Waldbronner Frauen, die ihr bereits fertig gestrickte Handarbeiten zum Verkauf überlassen. Der Erlös kommt ebenfalls in den großen Spendentopf.
Nun ging das eingegangene Geld zu gleichen Teilen an die Kinderhospizdienst Karlsruhe und den "Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe.“

Jelena Kuhar Papesa vom Kinderhospizdienst und Admira Knoll, Vorstandsvorsitzende beim FUoKK, bedanken sich für die großzügige Unterstützung des Handarbeitskreises. „Wir begleiten Familien mit schwer erkrankten Kindern oder auch Elternteilen“, berichtet Jelena Kuhar Papesa von ihrer Tätigkeit. 2018 hat der Kinderhospizdienst 31 Familien betreut. Mit den Spenden werden unter anderem die ehrenamtlichen Schulungen und die Kindertrauergruppen finanziert.

„Wir nehmen pro Jahr etwa 30 Neuerkrankungen auf der Kinderkrebsstation auf“, informiert Admira Knoll von FUoKK über ihre Arbeit. Mit den Spenden werden beispielsweise Perücken für die Kinder, Essensmarken für die Eltern oder Elternbetten finanziert. Auch die Therapeuten (Mal-, Musik-, Ergo- oder Sporttherapeuten), eine Erzieherin und den Kinderclown bezahlt der Förderverein. Immer wieder tief beeindruckt von der wichtigen Arbeit des Förderkreises und des Hospizdienstes sind sich die Handarbeitsdamen sicher: „Wir machen weiter und kommen wieder.“ Nächstes Jahr zum nächsten „Herzenstermin“ im Rathaus.

(Text und Bild: Nadelstark)

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von Luise Winter

2.000 Euro für den Kinderhospizdienst Karlsruhe

Karlsruhe – 10.12.2019. Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements spendet die Sparda-Bank Baden-Württemberg 2.000 Euro an den Kinderhospizdienst in Karlsruhe. Patricia Döpfert, Leiterin der Sparda-Filiale in Karlsruhe, war zur Spendenübergabe vor Ort.

„Dasein, Zuhören, die Hilflosigkeit auffangen. Das sind unsere Hauptaufgaben bei der Begleitung von Familien mit schwerst- und sterbenskranken Kindern“, leitet Regina Bindert, Einsatzleitung vom Kinderhospizdienst für Stadt und Landkreis Karlsruhe ein und bedankt sich bei der Sparda-Bank für die Spende: „Manche Bereiche wie beispielsweise Trauergruppen für Kinder und Jugendliche werden ausschließlich über Spenden finanziert. Aber auch bei den laufenden Kosten übernimmt die Krankenkasse nur einen Teil. Wir sind daher auf Spenden wie die der Sparda-Bank angewiesen.“

Das Ziel der ambulanten Kinderhospizarbeit ist es, die Lebensqualität von schwerkranken oder unheilbar kranken Kindern oder Jugendlichen zu verbessern. Neben der intensiven Betreuung der Kinder ist auch die Begleitung der Familien, in denen ein Elternteil schwer an Krebs erkrankt ist, ein wichtiger Bestandteil der täglichen Arbeit des Kinderhospizes.

„Wir möchten dazu beitragen, dass eine möglichst hohe Lebensqualität für das erkrankte Kind und dessen Familie trotz körperlichem und seelischem Leid gewährleistet bleibt“, begründet Patricia Döpfert, Filialleiterin der Sparda-Bank Filiale in der Karlsruher Kaiserstraße, ihre Spendenempfängerwahl und ergänzt: „Wir wollen Kindern und Jugendlichen in Notsituationen das Gefühl geben, dass sie nicht alleine sind.“

Im Bild (von links nach rechts): Gabriele Würeth-Bohl (Mitarbeiterin der Sparda Bank), Patricia Döpfert (Filialleitung), Regina Bindert (Einsatzleitung Kinderhospizdienst)

(Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

(Text: Sparda-Bank/Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

Werner-Stober-Stiftung spendet an die Liga

Karlsruhe – 03.12.2019. Eine Spende von jeweils 10.000 € für die Verbände der Liga der Freien Wohlfahrtspflege Karlsruhe, insbesondere für die AWO, Caritas, Diakonie und den Paritätischen, überreichte auch in diesem Jahr wieder der Vorstand der Werner-Stober-Stiftung zur unmittelbaren Unterstützung von älteren Menschen als Individualhilfe. Der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Johannes-Georg Voll, freute sich bei der Übergabe der Spenden, dass die Verbände für ältere Menschen und so im Sinne der Stiftung helfend tätig werden. "Ohne die Liga-Verbände könnten wir als Stiftung gar nicht helfen," so Voll. "Sie schenken mit den Stiftungsmitteln Freude, beleben den Alltag älterer Menschen und helfen in Notlagen."

Für die Verbände der Liga der Freien Wohlfahrtspflege sind die Spenden gute Möglichkeiten, im Rahmen ihrer Tätigkeit ältere Menschen zu unterstützen. So kann die AWO mit ihren ambulanten Dienstleistungen und quartiersnahen Angeboten direkt ältere Menschen ansprechen, deren Not, oft aus Schamgefühl, nicht offensichtlich ist. "Mit kleinteiligen und passgenauen Angeboten unterstützen wir beispielsweise mit neuen Matratzen, Schuhen, aber auch kulturellen Angeboten," betonte Clarissa Simon, Prokuristin der AWO Karlsruhe.

Ältere Menschen werden als Kunden beim Caritasverband Karlsruhe bei der Beiertheimer Tafel und bei den zahlreichen Beratungsangeboten unterstützt. "Die steigende Zahl älterer Menschen, die wegen kleiner Renten bei der Beiertheimer Tafel einkaufen, macht uns große Sorge," so Hans-Gerd Köhler, 1. Vorstand der Karlsruher Caritas.

Auch das Diakonische Werk Karlsruhe verfügt über verschiedene Kontaktmöglichkeiten zu älteren Menschen in Armut. Direktor Wolfgang Stoll berichtet von den Einsatzmöglichkeiten: "Wir fördern die Freizeiten für ältere Menschen und unterstützen sie u.a. in der Vesperkirche sowie in der Bahnhofsmission."

Ulrike Sinner, Regionalgeschäftsführerin des Paritätischen Kreisverbands Karlsruhe, berichtet von einer älteren Dame, die in Armut lebt und sich dennoch sehr um ihre Enkel kümmert, weil deren Mutter an Krebs erkrankt ist. "Mit einer neuen Waschmaschine konnten wir zumindest eines der vielen Probleme lösen," merkt Sinner an.

Zusammen mit seinen Vorstandskollegen Horst Marschall zieht Johannes-Georg Voll eine positive Bilanz der seit mehr als 28 Jahren bestehenden Partnerschaft zwischen der Werner-Stober-Stiftung und den Verbänden der Liga der Freien Wohlfahrtspflege. Die Stiftungsmittel seien in eine gute Sache investiert und im Sinne des Stiftungsgründers.

Im Bild: vlnr.: Johannes-Georg Voll, Wolfgang Stoll (Diakonie), Ulrike Sinner (Parität), Cla-rissa Simon (AWO), Horst Marschall, Hans-Gerd Köhler und Nathalie Ziegelmeier (beide Caritas) bei der Scheckübergabe

(Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

(Text: Caritasverband Karlsruhe)

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von Luise Winter

Offizielle Spendenübergabe der Friedensgemeinde

Karlsruhe – 03.12.2019. Am Sonntag, den 30.06.2019 hatte die Friedensgemeinde ihr traditionsreiches Sommerfest gefeiert. Trotz der Hitze war das Fest sehr gut besucht – alle Generationen genossen die gemeinsame Zeit. In diesem Jahr ging der Erlös der Tombola und ein Teil aus dem Erlös des Essensverkaufs als Spende an den Kinderhospizdienst Karlsruhe. Jelena Kuhar-Papesa (Fundraising Diakonisches Werk Karlsruhe) nahm nun offiziell die Spende entgegen.

(Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

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von Luise Winter

Rollentausch - Klienten als Berater

Karlsruhe – 19.11.2019. Für das Theaterstück „Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe“, welches ab Freitag in der Insel gezeigt wird, kooperierten das Staatstheater und der Tagestreff „TÜR“ des Diakonischen Werkes Karlsruhe. Die Figur des Robinson Crusoe wird in der Inszenierung als Obdachloser dargestellt – zwei Klienten der „TÜR“ berieten den Schauspieler und bereiteten mit ihm seine Rolle vor.

Über den Tagestreff „TÜR“: Der Tagestreff „TÜR“ ist eine Tagesstätte für Wohnungslose. Sie bietet wohnungslosen Menschen einen Ort, an denen sie existentielle Hilfe und menschliche Annahme erfahren, sich ausruhen und Perspektiven für ihr weiteres Leben entwickeln können. Ein Team aus Sozialarbeitern und Sozialhelfern steht den Besuchern ständig zur Verfügung. In der „TÜR“ werden die Besucher auch kostenfrei verköstigt und alkoholfreie Getränke werden gegen einen geringen Obolus ausgegeben. Zudem bietet die „TÜR“ eine Küche zur Selbstversorgung, Dusch- und Waschmöglichkeiten auch für Kleidung, die Möglichkeit zur sicheren Gepäckaufbewahrung und ärztliche Behandlung an.

Mehr über die Inszenierung:
https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/info/2978/

Tickets:
https://www.staatstheater.karlsruhe.de/programm/termine/2978/

Termine:
Freitag, 22.11., 11:00 - 12:15
Samstag, 23.11., 16:00 - 17:15
Donnerstag, 19.12., 11:30 - 12:45
Samstag, 21.12., 16:00 - 17:15
Sonntag, 05.01., 16:00 - 17:15
Mittwoch, 08.01., 11:00 - 12:15

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

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von Luise Winter

Bundesverfassungsgerichtsentscheidung zu Hartz-IV-Sanktionen

Karlsruhe – 06.11.2019. Am Dienstag, den 05.11.2019 hat das Bundesverfassungsgericht die Entscheidung getroffen, dass Sanktionen zur Durchsetzung von Mitwirkungspflichten bei Bezug von Arbeitslosengeld II teilweise verfassungswidrig seien. Was bedeutet dieses Urteil für die Klient*innen des Diakonischen Werkes Karlsruhe? Zwei Bereichsleitungen melden sich zu Wort:

"Wir begrüßen das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichtes. Viele unserer Klienten*innen, die auf Grundsicherung angewiesen sind, werden damit  besser in ihrer Existenzsicherung geschützt. Eine besondere Sensibilität erwarten wir nun von den Mitarbeitenden des Jobcenters der Stadt Karlsruhe dafür, dass sie im konkreten Einzelfall angemessene Entscheidungen treffen und situativ gerecht Sanktionen aussprechen, insbesondere wenn es um psychisch kranke und an Sucht erkrankte Personen, Wohnungslose und Familien mit kleinen Kinder geht."

Anita Beneta, Bereichsleitung Migration und Soziale Arbeit

"Die Entscheidung durch das Bundesverfassungsgericht ist sehr zu begrüßen, da die Existenzsicherung nicht mehr gravierend bedroht ist. Kürzungen von 60% und mehr können zu Wohnungsverlust und tiefen persönlichen Krisen führen, die nur schwer wieder aufzufangen sind und volkswirtschaftlich mehr Schaden als Nutzen bringen. Insbesondere sind auch Unbeteiligte (Kinder) von solchen hohen Sanktionen erheblich betroffen. Eine grundsätzliche Überarbeitung der Sanktionen ist längst überfällig."

Marc Beck, Bereichsleitung Betriebe gewerblicher Art

(Text: Diakonisches Werk Karlsruhe/lw)

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von Luise Winter

Aktion "Weihnachtstüte" 2019 gestartet

Startschuss Freude schenken 2018Karlsruhe – 05.11.2018. Weihnachtszeit ist Geschenke-Zeit! Auch in diesem Jahr veranstaltet das Diakonische Werk Karlsruhe zusammen mit dem Caritasverband wieder die traditionsreiche Aktion „Weihnachtstüte". Am 05.11. fiel der Startschuss im Modehaus Schöpf am Marktplatz.

Im Rahmen eines kleinen Empfangs stellten Dr. Melitta Büchner-Schöpf (Inhaberin Modehaus Schöpf), Pfarrer Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe), Hans-Gerd Köhler (1. Vorstand Caritasverband Karlsruhe) und Martin Wacker (Karlsruhe Marketing und Event GmbH) u.a. die Aktion „Weihnachtstüte“ vor und nahmen zu deren Bedeutung für die Stadt Karlsruhe Stellung.

Im Anschluss erklärte Frau Büchner-Schöpf die Aktion "Weihnachtstüte" offiziell für eröffnet. Bis zum 01.12. können nun wieder hilfsbereite Karlsruher*innen Tüten mit Schönem und Leckerem füllen, um damit einem notleidenden Mitmenschen zu Weihnachten Freude zu schenken.(lw)

Im Bild (von links nach rechts): Martin Wacker (Stadtmarketing Karlsruhe GmbH), Hans-Gerd Köhler (Vorstand Caritasverband Karlsruhe, Melitta Büchner-Schöpf, Anke Bünting-Walter (Vorstand City Initiative Karlsruhe), Wolfgang Stoll (Direktor Diakonisches Werk Karlsruhe), Jelena Kuhar-Papesa (Fundraising Diakonisches Werk Karlsruhe), Zsófia Szabó (Aktion „Weihnachtstüte“ Diakonisches Werk Karlsruhe)

(Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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von Luise Winter

2. winterSPIELZIMMER

winterSPIELZIMMER 2019Karlsruhe – 03.11.2019. In der kalten Jahreszeit gibt es für Kinder weniger Spielmöglichkeiten außerhalb der Wohnung. Zum zweiten Mal organisiert das Karlsruher Team des Bundesprogramms "Kita-Einstieg" das jetzt um ein Angebot in der Südstadt erweiterte winterSPIELZIMMER.

Im winterSPIELZIMMER können Kinder mit ihren Eltern und untereinander spielen. Die Mitarbeiterinnen von "Kita-Einstieg" beraten in dieser Zeit zu den Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung.

In der Rhode-Island-Allee 88steht der Spieltreff im Schülerhort immer montags von 9.30 Uhr bis 11.30 Uhr für Kinder im Alter von ein bis vier Jahren zur Verfügung, (Alexandra Boltz, brueckenbauen@sjb.karlsruhe.de, 0151/11413992),

In der Südstadt gibt es im Kinder- und Jugendhaus in der Augartenstraße 21 ebenfalls von 9.30 bis 11.30 Uhr die Möglichkeit, zusammenzukommen (Ines Vincon, brueckenbauer@allerheiligen-ka.de, 0177/2881128),

In Durlach treffen sich Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren im Evangelischen Migrations Centrum (EMC) im Schalomraum in der Bilfingerstraße 5 immer donnerstags von 14.30 Uhr bis 16 Uhr und freitags von 10 bis 11.30 Uhr (Stefanie Stroh (stroh@dw-karlsruhe.de, 0172/4607075) (Text: Stadt Karlsruhe)

(Bild: Stadt Karlsruhe)

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von Luise Winter

Fachtag vertrauliche Geburt

Karlsruhe – 30.10.2019. Am 1. Mai 2014 trat das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere sowie zur Regelung der Vertraulichen Geburt in Kraft.

Die Schwangerenberatungsstellen, die Adoptionsvermittlungsstellen aus Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Karlsruhe veranstalten zum fünfjährigen Bestehen den Fachtag „Vertrauliche Geburt“.

Zu dem Fachtag mit Erfahrungsaustausch und einem Blick in die Zukunft sind alle am Verfahren einer Vertraulichen Geburt Beteiligten sowie alle am Thema Interessierten eingeladen.

Wann: Mittwoch, 6. November 2019 von 14 bis 17:30 Uhr
Wo: ibz Karlsruhe, Kaiserallee 12d

Um Anmeldung zum Fachtag wird gebeten unter: petra.paul@sjb.karlsruhe.de

Die Teilnahme am Fachtag ist kostenlos.

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von Luise Winter

Jubiläum: 5 Jahre Luis.e

Jubiläum Luis.e 5 JahreKarlsruhe – 25.10.2019. Anlässlich des 5-jährigen Bestehens seiner Beratungsstelle für Prostituierte "Luis.e" hat das Diakonische Werk Karlsruhe am heutigen Tag eine Jubiläumsfeier veranstaltet. Nachdem Wolfgang Stoll die Gäste begrüßt hatte, richtete sich Sozialbürgermeister Lenz an die Anwesenden mit Gedanken zu der Frage: "Wie sozial ist Karlsruhe?" Auch Christine Spanninger, Abteilungsleitung Familie, Existenzsicherung und soziale Teilhabe der Diakonie Baden hielt ein Grußwort. Den Festvortrag zum Thema "Migration im Hinblick auf Prostitution" hielt Meri Uhlig, Leitung des Büros für Integration und Integrationsbeauftragte der Stadt Karlsruhe. Sie betonte, dass migrantische Sexarbeiter*innen mehrfach unsichtbar existierten und daher die Existenz der Beratungsstelle Luis.e für diese Personen besonders wichtig sei. Anita Beneta, Bereichsleitung Migration und Soziale Arbeit des Diakonischen Werkes, stellte im Anschluss zusammen mit Gabriela Babiuc, Mitarbeiterin bei Luis.e, die Studie "Vermarktung von Prostitution im rumänisch-deutschen Kontext" vor. Anschließend konnten sich die Gäste zum Thema austauschen. (lw)

Im Bild: Direktor Wolfgang Stoll (Bild: Diakonisches Werk Karlsruhe)

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